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Schneeschuh-Hochtouren Kurs auf der Zufallhütte (2265m) vom 24.-28. März 2017

Am Freitag um 7 Uhr starten 6 Schneeschuhgeher bei herrlichem Wetter in Richtung Reschenpass ins schöne Südtirol nach Goldrain ins Martelltal.

Vom Talschluss an der Materialseilbahn ging es mit wenig Gepäck in 45 min auf die Zufallhütte wo wir nach eine Stärkung zur ersten Übungseinheit auf die Wachholderwiese starteten.

Cima Marmotta – Köllkuppe 3330m

Bei strahlendem Sonnenschein starten wir am Samstag Richtung Marteller Hütte, die lassen wir links liegen und steigen weiter hoch Richtung Hohenferner. Wir seilen uns an und üben sogleich das gehen am Seil hoch bis unterhalb der Gipfelkuppe wo wir ohne Seil auf den Gipfel stiegen. Dort erwarteten uns fantastische Ausblicke zum Dreigestirn Königsspitze, Monte Zebru und Ortler. Sowie zum mächtigen Fürkeleferner mit den herrlichen Dreitausendern Zufallspitze und Monte Cevedale. Beim Abstieg gab es noch einen Cappucino auf der Marteller Hütte.

Am Sonntag machten wir erst eine gemeinsame Tourenplanung und starteten damit in das Tal des Plimabaches . Unterwegs gab es von Angelika immer wieder interessante Erklärungen über das Gehen in steilem Gelände, Wetterkunde und dem Toten Mann. Weiter Richtung Madritschspitze wo wir am Aufstieg schließlich die komplette Spaltenbergung mehrmals praktizierten.

Eisseespitze 3230m

Die Eisseespitze stand bei Traumwetter am Montag auf dem Programm. Erst mal dappten wir mit unseren Schneeschuhen (wie unsere Hüttenfreunde aus Reutte uns nannten) wieder durch das Plimabachtal und dappten weiter hoch zum Langenferner. Man sah dort sehr schön wie sich der Gletscher in den letzten Jahren verändert hat, somit hat sich auch die Aufstiegsroute am Eisbruch nach rechts durch die Felsen verlagert. Nun rechts (nördlich) über den schönen Gletscherhang der Eisseespitze hoch zum flachen Gipfel der uns einen großartigen Rundblick eröffnete. Bei der Gipfelbrotzeit saßen wir direkt vor dem Dreigestirn Königspitze - Zebu – Ortler. Wo wir ehrfürchtig die Abfahrtsspuren des 45° steilen Hanges der Königspitze betrachteten. Die Zufallspitze mit dem Monte Cevedale lachte uns von der südlichen Seite an.
Beim Abstieg ließen wir uns über den Gletscher herunter gleiten und auf langem Weg ging es zurück zur Hütte.

Am Dienstag wiederholten wir die „Lose Rolle“ an einem Hang im Madritschtal und zurück an der Hütte lernten wir noch die Selbstrettung aus einer Gletscherspalte.

Mit vielen Informationen und Knoten im Kopf kehrten wir voller Begeisterung zurück zum Parkplatz.
Diese schönen Tage haben wir wieder mal unserer Angelika zu verdanken und wir vermissten Alle die uns nicht begleiten konnten.

Geschrieben von Gerlinde

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