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Eingehschneeschuhtour am 8. Dezember 2017

Mit Angelikas Vorschlag, wegen der schlechten Wetterprognose, statt der geplanten Tour aufs „Zunteregg“ bei Leutasch, eine Tour in der Nähe zu machen und Wert auf die VS-Übung zu legen, waren alle einverstanden.   

       So fuhren wir am Freitagmorgen zu acht Richtung Oberammergau.  Geplant war der „Große Aufacker“, ein wenig bekanntes Ziel über Oberammergau. Als es jedoch während der Anfahrt immer mehr zu regnen begann, war die Entscheidung, erstmal bei einer Einkehr „VS-Theorie“ zu üben, genau die Richtige. Später starteten wir dann, bei leichtem Niederschlag vom Wellenberg–Parkplatz aus (die Schneeschuhe vorerst noch am Rucksack),  Richtung Romanshöhe/Aufacker. Wir wandern an einem Bach entlang bergan mit wechselnden Waldpassagen und aussichtsreichen Lichtungen. Angelika erklärt uns ihre Wegwahl, die im Rahmen des Projektes  „Winterbergsteigen umweltfreundlich“ des DAV erstellt wurde und mahnt uns eindringlich, immer auf diese Schutz- und Ruhegebiete zu achten. Bald wechselte der leichte Regen in Schneefall und der Wald wird zum Winterwald. Sicherlich ist dieses Wetter nicht jedermanns Sache, dafür erlebt man die Natur in einer einzigartigen, fast mystischen Stimmung und ist zudem mit Sicherheit allein unterwegs. An der etwas steileren Ostseite des Gschwandkopfes steigen wir in zahlreichen Kehren in Richtung Gipfel. Zwischendurch macht Angelika immer wieder mal kurz Halt für etwas Lawinenkunde.  Als wir über einen freien tiefverschneiten Hang Richtung Gipfelkreuz kommen, wechselt fast schlagartig das Wetter zu einem heftigen, eiskalten Schneesturm,  sodass wir uns nur schnell warm „einmummeln“, die Schneeschuhe anziehen und uns (ohne geplanter VS-Übung) an den Abstieg machen. Geplant war eigentlich, die Tour über die Berggaststätte „Romanshöhe“ (mit Einkehr) und den Altherrenweg auszuweiten.  Trotz wieder milderem Winterwetter, haben wir allerdings die richtige Abzweigung übersehen, sodass uns die abschließende Einkehr in Oberammergau in die „Hexenstube“ führte. „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt !“
Fazit:  Eine schöne Eingehschneeschuhtour mit intensiven Eindrücken und einer ganz eigenen Stimmung !

verfasst von Friederike Deschler

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