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Schneeschuhhochtouren rund um die Zufallhütte, 16.-20. März

Am Freitag fahren 7 Schneeschuhgeher um 7.00 Uhr ins Martelltal, ein Seitental des Vinschgaus. An der Materialseilbahn verladen wir das Gepäck und mit leichtem Rucksack geht es zur Zufallhütte 2264m hoch, die schon vom Parkplatz aus  zu sehen ist.

Dort angelangt beziehen wir das Zimmer und nach kurzer Pause geht es zum Cappuccino trinken zur Marteller-Hütte 2610m. Wir genießen das schöne Wetter und die tiefverschneite Hochgebirgslandschaft.
Am Samstag gehen wir bei schönem Wetter auf die Madritschspitze, 3265m.  Der Weg, taleinwärts, führt uns immer steiler hoch. Bald sehen wir den Gipfelhang.  Es trübt immer mehr ein. Das Gipfelglück fällt wegen des kalten Windes kurz aus. Auf dem Rückweg beginnt es zu schneien. Am Nachmittag checken wir unsere Ausrüstungsgegenstände und üben verschiedene Knoten. Nach dem Abendessen üben wir Spaltenbergung durch Mannschaftszug und Selbstrettung mit Prusikschlingen.
Sonntag: Es hat über Nacht mehr als 20 cm geschneit und es schneit weiter. Im Flur üben wir die Lose Rolle und dann draußen, an einem Nebengebäude, die Selbstrettung mittels Prusiktechnik und Gardaklemme. Nach der Mittagspause klart es etwas auf und wir gehen über die Hängebrücke auf die andere Seite der Plimaschlucht zum Parkplatz hinunter. Der Weg führt durch lichten Winterwald zu einer Aussichtskanzel mit fantastischem Blick auf die Schlucht. Vom Parkplatz gehen wir ins Petertal zu unserem heutigen Ziel, der Peter-Stieralm. Heftiger Schneefall begleitet uns auf dem Weg zurück.
Montag: Es schneit noch immer. Am Vormittag bauen wir neben der Hütte T- Anker (toter Mann) mittels Pickel, Schneeschuhen, Lawinenschaufel und Stockbündel. Anschließend üben wir noch die Lose Rolle. Am Nachmittag stehen noch das Gehen am Seil und Auf- und Absteigen am Fixseil auf dem Programm.
Am Dienstag erfreuen wir uns an blauem Himmel und Sonnenschein. Unser Ziel ist heute die Cima Marmotta 3330m. Der Weg führt uns in Richtung Marteller-Hütte, die wir aber links liegen lassen. Dann gehen wir in Richtung Zufallspitze und in einer Linksschleife steiler hoch bis zum Hohenferner. Die Spur führt fast unberührt rechts vom Gipfel zum Grat hoch. Dieser ist stark überwechtet und wir beenden hier unseren Aufstieg. Grandiose Berggipfel, wie Cevedale, Königsspitze, Monte Zebru und Ortler sind rings um uns herum. Mit viel Spaß geht es durch kniehohen Pulverschnee hinunter. Wir gönnen uns noch eine Stärkungs-Sonnen- Ausblickpause bevor wir zur Zufallhütte absteigen. Langsam zieht der Himmel zu und somit fällt uns der Abschied leicht. Wie von Angelika geplant, fahren wir um 17.00 Uhr nach Hause.
Wir alle danken dir, Angelika für die schönen Touren und deine Geduld beim Schlechtwetterprogramm.
Verfasst von Lizzy Gürtner

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