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Skihochtouren an der Langtaleckhütte 11. bis 14. März 2018

Zu neunt starteten wir am Sonntag mit dem AV-Bus Richtung hinteres Ötztal.

Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, auf dem wir den Bus gefahrlos für die nächsten Tage stehen lassen konnten, fuhren wir mit der Gondel auf zur Hohen Mut. Leider war die Sicht nicht sehr gut, das Licht sehr diffus. So wurde die Abfahrt zu Schönwieshütte zu einem Blindflug, der auch dadurch nicht leichter wurde, dass der Schneequalität eher zu wünschen übrig lies. Im Talgrund angekommen fellten wir an und machten uns an den Aufstieg zu Langtalereckhütte. Dort bezogen wir unsere Lager und machten Brotzeit. Da es noch früh am Tage war, starteten wir, trotz nicht gerade einladenden Wetters Richtung Eiskögele. Nach ca 1 Stunde Aufstieg stoppten wir dieses Unternehmen, da uns der Fönsturm teilweise fast wegfegte. Auch diese Abfahrt war wegen schlechter Sicht und schwierigem Schnee nicht gerade ein Genuß. Dafür erwartete uns auf der Hütte guter Kuchen bzw. Strudel.

 Am Montag starteten wir dann einen zweiten Versuch Richtung Eiskögele. Diesmal bei deutlich besserer Sicht und weniger Wind. Wir stiegen mit den Ski auf bis zum Joch, um dann mit den Steigeisen den Grat zu erklimmen. Leider brach bei Stefan ein Steigeisen, so dass wir auf die letzten Meter zum Gipfel verzichteten. Bei der Abfahrt zeigte sich, dass bei guter Sicht auch der etwas schwerere Schnee ganz gut zu fahren ist.

 Am Dienstag zeigte sich das Wetter dann von seiner besten Seite. Wir spurten Richtung Mittlerer Seelenkogel. Das Ziel war für uns das Joch nördlich des Gipfels. Auf den Gipfel verzichteten wir, dafür genossen wir die Abfahrt in herrlichen Pulver. An einer windstillen Stelle unterbrachen wir die Abfahrt noch einmal für ein Bad in der Sonne. Wir fuhren dann bis in den Talgrund ab und stiegen wieder knapp 100 Höhenmeter zur Hütte auf.

 Am Abreisetag schneite es in der Früh, aber der Hüttenwirt versprach uns, dass das Wetter besser werden würde - und er sollte Recht behalten. Die Hochebenscharte sollte unser Ziel sein. Dabei war es in dem gestuften Gelände gar nicht so einfach den Durchschlupf ins Äußere Hochebenkar zu finden. Eigentlich wollten wir eine Anhöhe vor der Scharte dann zu unserem Ziel erklären, aber vier Teilnehmer ließen es sich dann doch nicht nehmen noch ganz zur Scharte aufzusteigen, bevor wir gemeinsam die Abfahrt durch den Pulver zur Gurgler Alm genossen. Für den kurzen Aufstieg zur Schönwieshütte legten wir noch einmal die Felle an. Auf der Schönwieshütte genossen wir noch einmal die Sonne, bevor wir wieder ins Skigebiet von Obergurgel eintauchten.

 

 

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