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Rückblick Lichtbildervortrag "Das große Bulli Abenteuer"

Peter Gebhard in der Tiefstollenhalle

350 Gäste füllten am Freitag die Tiefstollenhalle, als der Profi-Fotograf und Buchautor Peter Gebhard auf seiner Tournee durch Deutschland in Peißenberg Halt machte und seinen Vortrag „Das große Bulli-Abenteuer“ hielt.
Er war mit seinem 44 PS starken, rot-weißen T1 Bulli 99 Tage unterwegs, hat dabei 15.000 km von Istanbul bis zum Nordkap zurückgelegt, Aufregendes erlebt und viele interessante Menschen getroffen.

Nach langen Überlegungen stand fest, dass eigentlich nur Istanbul der Anfangspunkt seiner Reise sein konnte. Nach ein paar Tagen in der quirligen 15-Millionen-Metropole geht’s auf teils jahrtausendealten Routen durch den Balkan. Bei griechischen Mönchen verbrachte er eine Woche auf dem Heiligen Berg Athos, in den albanischen Bergen traf er ein 16-jähriges Mädchen, das sich nur durchs Fernsehen selber deutsch beigebracht hatte. Er begegnete einem 91-jährigen Deutschen, der als Jude in der Nazi-Zeit jahrelang in Berlin im Untergrund überlebte und den er nun schon des Öfteren getroffen hat.

"Das große Bulli-Abenteuer" ist eine Reise durch die Gegenwart und zugleich durch die Vergangenheit.

Überall sorgt der sympathische T1-Bulli für Aufsehen, taucht Peter Gebhard in spannende Welten und Geschichten ein: Mit dem Halligpostboten fährt er im Wattenmeer gemeinsam Pakete aus, in den schwedischen Wäldern trifft er zwielichtige Schmuggler und 1000-PS-starke amerikanische Straßenkreuzer.

Peter Gebhard erzählt wunderbare Geschichten von seiner langen Bulli-Reise durch Europa – mal nachdenklich und tiefgründig, mal humorvoll und skurril. Erstmals setzte er modernste Drohnentechnik für faszinierende neue Perspektiven ein: Spektakuläre Luftaufnahmen und Videoszenen zeigen die traumhaften Landschaften entlang seiner Route nach Norden – und mittendrin der kleine rot-weiße VW-Bulli!

 Am Ende der Reise, am Nordkap, kam es noch zu einer ganz besonderen Begegnung: Ein grüner T2-Bus mit einem jungen Pärchen wartete schon auf „Erwin“, wie ihn der Autor inzwischen genannt hatte.

 Vor dem Vortrag, sowie in der Pause konnten sich die Besucher über den Alpenverein Peißenberg informieren. Es gab Stände der Kletterhalle und der Skischule.

Ebenfalls mit einem Stand war Daniela Keis, die mit Selbstgebasteltem und Genähtem Spenden für eine nepalesische Schule sammelte.

Rundum eine gelungene Veranstaltung.

 

 

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