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Ampferstein, Marcheisenspitze "Lustige Bergler Steig" am 24. Juni 2017

Zu sechst (Sophie, Vroni, Gabi, Natalija, Juliane und Sven) machten wir uns auf den Weg zu den Kalkkögeln, sozusagen den „Stubaier Dolomiten“ , unweit von Innsbruck.

Vom Parkplatz in der Axamer Lizum ging es zum Halsl und weiter in Richtung Ampferstein zum Beginn des „Lustigen-Bergler-Steigs. Dieser ist kein normaler Klettersteig, sondern führte uns abenteuerlich in mehreren Stufen an dolomitenähnlichen Felstürmen vorbei und durch mehrere ganz schön schmale Felsrinnen zunächst zum Gipfel des Ampfersteins (2554 m). Dabei ist der Weg nur abschnittsweise mit Seilen gesichert, so dass wir unsere Klettersteigsets getrost in den Rucksäcken lassen konnten. Auf dem schuttreichen Abstieg vom ersten Gipfel konnte jeder seine Trittsicherheit beweisen, bevor es dann durch eine sehr schmale Felsspalte wieder nach oben ging, in der so mancher lieber den Rucksack vom Rücken nahm, um hier nicht stecken zu bleiben. Nach mehreren Aufschwüngen und eines stark an die Brenta erinnernden Felsbandes erklommen wir unseren zweiten Gipfel, die Marcheisenspitze (2620 m). Von hier genossen wir die Aussicht auf die vergletscherten Gipfel des Stubaier Hauptkamms wie Wilder Freiger und Zuckerhütl. Der Blick nach Norden verhieß nichts Gutes: Die Quellwolken hatten über dem Karwendel bereits eine teilweise ziemlich dunkle Farbe angenommen. Daher fiel die Gipfelrast etwas kürzer aus und wir entschieden uns, auf die eigentlich noch geplante Besteigung der Hochtennspitze zu verzichten und lieber von der Malgrubenscharte (2401 m) vorzeitig nach Norden in das weite Lizumer Kar abzusteigen. In den gewaltigen Schutthängen konnte jeder intensiv das Abfahren im Schutt ausprobieren, um nahezu mühelos und knieschonend viele Höhenmeter in kurzer Zeit zurückzulegen. Überraschend schnell erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt und begaben uns sogleich zur Einkehr in ein hervorragendes Kematener Cafe, um die Eindrücke des landschaftlich eindrucksvollen Steigs und der bizarren zerklüfteten Felskulisse der Kalkkögel bei Cappuccino und Kuchen nachwirken zu lassen.

 

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