1 2

Zugspitz Überschreitung 7.-9. Juli

Tourenleiter:  Frank Mattukat

Teilnehmer: Andrea, Gisela, Heike, Jörg, Martin, René, Yvonne, Wolfgang

      1.Tag: Hammersbach (785 m) - Höllentalanger Hütte (1387 m) ; Aufstieg: 629 hm in 1,45 h
      2.Tag: Höllentalanger Hütte (1387 m) - Zugspitze (2962 m); Aufstieg: 1575 hm in 7 h 
      3.Tag: Münchner Haus (2959 m) - Haltepunkt Riffelriss (1639 m); Abstieg: 1323 hm in 7 h

Am ersten Tag fuhren wir mit dem AV- Bus um ca. 15:00 Uhr vom AV- Heim nach Hammersbach. Am Parkplatz trafen wir uns mit Yvonne und gingen um 16:30 Uhr über die Höllentalklamm zu unserem ersten Etappenziel, die Höllentalanger Hütte, los. Diese erreichten wir gut gelaunt um 16:15 Uhr. Während Frank eincheckte, löschten wir unseren Durst. Nachdem wir unser Abendessen verspeist und unser Bettenlager bezogen hatten, stießen wir in fröhlicher Runde mit einem Glas Sekt nachträglich auf den Geburtstag von Heike an.
Der zweite Tag begann schon mit einer halben Stunde Verspätung. Nachdem René nach längerem Suchen seine Grödel gefunden hatte, starten wir um 7:30 Uhr. Das sollte aber an diesem Tag nicht die einzige Panne bleiben. Wir gingen über den Höllentalanger zu „Leiter“ und „Brett“. Dort legten wir das erste Mal unseren Hüftgurt mit Klettersteigset an und setzten unseren Steinschlaghelm auf. Auf dem „Brett“ genossen wir den Tiefblick und auch die schöne Aussicht über das Höllental. Nachdem wir das Höllentalkar erreicht hatten, zogen wir unser Equipment aus und verstauten es vorübergehend im Rucksack. Über den „grünen Buckel“ mit anschließendem Geröllfeld gelangten wir an den Rand des Hölltalferners. Jetzt kamen unsere Steigeisen und wieder unser Gurt zum Einsatz. Nach dem uns Frank mit dem Seil gesichert hatte, ging es über den Ferner zum Einstieg in den Klettersteig (B/C). Während des Überquerens des Ferners, nahm Heike ein Vollbad in einer Querrinne mit Schmelzwasser. Etwas genervt aber geduldig wartete unser Tourenleiter bis sie sich umgezogen hatte. Durch die Verspätungen durften wir an der Randspalte, die gut zu meistern war, 1 Stunde warten. Wir nutzen die Wartezeit bis zum Einstieg, um unsere Steigeisen im Rucksack zu verstauen, unser Klettersteigset anzulegen und den Helm aufzusetzen. Ausgeruht und gut gelaunt ging es im Steig über Leitern, Stifte und Fels zum Gipfel. Zwischendurch mussten auch ausgesetzte Passagen gemeistert werden. Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir um ca. 14:30 Uhr den Gipfel.
Nach dem legendären Gipfelfoto stiegen wir zum Münchner Haus ab, um uns zu stärken. Frank schaffte es für uns im Münchner Haus Schlafplätze im Lager zu reservieren, so dass wir nicht mit der Bahn ins Tal abfahren mussten. Hier mussten wir uns leider von Jörg verabschieden, der noch an diesem Tag nach Hause fuhr.
Nun ging es am dritten Tag um 7:30 Uhr vom Münchner Haus zum Haltepunkt Riffelriss, den wir um 14:30 Uhr erreichten. Unser Abstieg ging über den Stopselzieher-Klettersteig (A/B), dessen Einstieg wir erst beim zweiten Anlauf fanden, und die Wiener-Neustädter-Hütte. Am Steig hieß es das letzte Mal Hüftgurt und Klettersteigset anlegen. An der Hütte machten wir eine Pause und stärkten uns für den weiteren Abstieg. Um 16:30 Uhr fuhren wir, nachdem wir uns von Yvonne verabschiedet hatten, von Hammersbach nach Peißenberg. Wir alle freuten uns schon nach der schönen Tour auf eine warme Dusche. Wir hatten alle drei Tage mit dem Wetter Glück. Nur am dritten Tag regnete es am Anfang kurzzeitig. Sonst war es sonnig und am zweiten Tag großteils bewölkt, so dass es im Steig nicht unerträglich heiß war.
Danke an Frank, der uns sicher auf die Zugspitze geführt und nach Hause gebracht hat.
Verfasst von Heike

Drucken E-Mail

  surf logo grau k                                   logo kraxla berg                                  jack wolfskin logo grau                                 papistock logo grau                                  eichberger logo grau