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Skiurlaub in Predazzo

Sektions-Skiurlaub in Predazzo, Val di Fiemme vom 14. -18.1.20

Der Wetterbericht für die Woche war hervorragend und so waren die 34 Skifahrer, die sich am Dienstagmittag am AV-Heim trafen, bestens gelaunt und voller Vorfreude.

An der Europabrücke gab es eine halbe Stunde Pause mit Würstel und Brezn, ca. 17 Uhr waren wir am Hotel Sass Moar in Predazzo angekommen. Einige nutzten vor dem 3-Gänge-Abendmenü noch den hoteleigenen Wellnessbereich. Das Essen, einschließlich Salatbuffet, schmeckt allen sehr gut. Anschließend holt der Sepp (1. Dirigent der Blaskappelle von Bad Bayersoin) sein Akkordeon und erfreut uns mit ein paar Stücken.

Am Mittwoch früh, nach dem reichhaltigen Frühstück, fuhr uns Karl-Heinz der Busfahrer zum Skigebiet Alpe Lusia. Ein wunderbar sonniges Skigebiet erwartet uns, 27 km Pisten von blau bis schwarz für jeden Geschmack. Von „Le Cune“ in 2200 m Höhe, haben wir einen atemberaubenden Ausblick auf den Latemar, den Rosengarten sowie die Palagruppe.
Nach der Rückkehr ins Hotel erwartet uns eine Überraschung: die Wirtsleute haben einen kleinen Imbiss für uns vorbereitet mit Käse, Schinken und anderen kleinen Köstlichkeiten! Sehr aufmerksam!

Wieder um 9.00 Uhr startet der Bus am Donnerstag zum Passo san Pellegrino. Unterwegs sahen wir die Auswirkungen der schweren Unwetter vom Herbst 2018 mit orkanartigen Sturmböen – tausende Bäume wurden umgeknickt. Die Aufräumarbeiten werden in dem steilen Gelände noch Jahre dauern.

 

Das Skigebiet von San Pellegrino bietet auf 67 km wunderbar gepflegte Pisten, zwischen 1200 und 2500 m hoch gelegen. Vom Col Margherita führen herrliche Pisten bis nach Falcade. Vormittags wurden die Pisten auf der Sonnenseite genutzt – es war wieder ein wolkenloser Tag, ab Mittag ging´s mit der Gondel Richtung Col Margherita. Die Senioren, z. T. über 80 Jahre alt, ließen es sich nicht nehmen, auch die schweren schwarzen Pisten zu fahren.
Nachdem am Abend alle satt und zufrieden waren, greift der Sepp wieder zur „Quetschn“ und es darf gesungen und geschunkelt werden. Lustige Abwandlungen des bekannten Weihnachtsliedes „O Tannenbaum“ mit Hafer-schleim und Salbeitee werden zum Besten gegeben. Keiner geht früh ins Bett.

Am Freitag ist die Anfahrt ins Skigebiet kurz. Gleich nach der Sprungschanze in Predazzo, auf der Karl Geiger vor einer Woche den Doppelsieg geholt hat, fährt der Bus auf den Parkplatz. Wir fahren mit der Gondel ins Skigebiet Latemar. Ein tolles Skigebiet, das in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet wurde, erwartet uns. Am Monte Agnello finden wir Land-Art-Kunstwerke, unter anderem einen riesigen Holzrahmen, den natürlich auch wir für ein Foto nutzen.

Mittags erwartet uns erneut eine Überraschung unserer Wirtsleute: Auf der Latemarhütte ist für uns reserviert, der Juniorchef spendiert allen köstliche Makkaroni.

Leider müssen wir da auch erfahren, dass eine unserer Skifahrerinnen an der Schulter verletzt wurde, als sie von einem anderen umgefahren wurde. Später erfahren wir, dass die Schulter gebrochen ist!
Um 16.00 Uhr geht’s wieder zurück, der Wellnessbereich mit Whirlpool und verschiedenen Saunen wird gerne genutzt, ehe wir um 19.00 Uhr das Abendessen serviert bekommen. Das Personal ist überaus freundlich und flink, das Essen abwechslungsreich und sehr gut. Das Dessert wird heute in der Kellerbar serviert, zusammen mit Musik, die der Juniorchef auflegt. Aber nicht lange – wir bevorzugen doch die Live-Musik unseres gruppeneigenen Musikers. Es wird wieder gesungen, gejodelt, geschunkelt und viel gelacht….
Franz Fischer und Klaus Hölzl erhalten als Dankeschön für die Organisation einen Präsentkorb, zu später Stunde gehen wir ins Bett.

Am Abreisetag wird noch ein Gruppenfoto vor dem Bus gemacht. Trotz packen, bezahlen und Foto geht’s bereits um 9.00 Uhr, bei heute bedecktem Himmel, los. Der Wetterbericht prophezeit Schneefall und so wird beschlossen, dass wir uns schon um 14 Uhr wieder am Bus treffen. Von Cavalese aus geht’s auf die Alpe Cermis mit einer der schönsten Pisten in der Region Trentino: „Olimpia I, II und III“ mit einer Gesamtlänge von 7,5 km und einem Höhenunterschied von 1400 m, lässt die Skifahrerherzen höherschlagen. Steilhänge mit Gegenneigung, atemberaubende Kurven! Die Pisten sind perfekt präpariert, der leichte Schneefall stört überhaupt nicht, die Sicht ist gut. Schade, dass wir schon so früh losfahren. Kurz vor der letzten Abfahrt noch eine Einkehr und um 14 Uhr sind alle pünktlich am Bus. Die verletzte Skifahrerin und zwei Herren, die heute auch nicht mehr fahren wollten werden vom Seniorchef nach Cavalese gebracht – ein toller Service.
Die Heimfahrt verläuft unspektakulär, kurze Rast vor dem Zirler Berg, in Murnau am UKM wird unsere verletzte Skifahrerin abgesetzt (gute Genesung an dieser Stelle!!!) und um 18.30 Uhr sind wir bereits am AV-Heim in Peißenberg.
Das passt gut, denn einige wollen noch in die Tiefstollenhalle. Dort findet heute die Auftaktfeier des Jubiläums 100 Jahre Alpenverein Peißenberg statt. Ein krönender Abschluss des Skiurlaubs 2020.

Lieber Franz, lieber Klaus und allen anderen, die mitgeholfen haben:
Vielen Dank für die schönen Tage!
Gabi Muhs

 

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