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Aufbaukurs Skitour A.-Link-Hütte 15.-16.2.20

Die Anfahrt zum Spitzingsee ließ uns eher zweifeln, ob wir ausreichend Schnee für den geplanten Kurs haben werden. Erst kurz

vor dem Spitzingsattel hatten wir dann immerhin eine geschlossene Schneedecke. Vom Parkplatz am Spitzingsee waren es ja nur 15 Minuten zur Albert Link Hütte, wo wir auch gleich sehr freundlich empfangen wurden und sogar schon unsere Zimmer beziehen konnten. Nach einer kurzen Anfangsbesprechung und Erklärungen zur Snowcard in Verbindung mit dem aktuellen Lawinenlagebericht,  machten wir uns bereit zum Aufstieg Richtung Lämpersberg im Taubensteingebiet. Vorab wurde der große Funktionstest der LVS-Geräte erklärt und durchgeführt. Der erste Hang war noch hart gefroren und so konnten wir gleich das Aufsteigen mit Harscheisen, die Spuranlage sowie die ersten Spitzkehren üben. Am Ende des Hanges erreichten wir einen Forstweg, der allerdings fast schneefrei bzw. gestreut war. Aber nach ca. 20 Minuten konnten wir die Skier wieder anschnallen und im freien Gelände gab es Tips zur Verbesserung der Spuranlage und Aufstiegstechnik. Nach der Mittagspause übten wir ausgiebig die Verschüttetensuche mit dem LVS und das gezielte Sondieren. Wir legten auch noch ein Schneeprofil an, um Einblicke in den Schneedeckenaufbau zu bekommen. Der ECT Rutschtest ließ sich erwartungsgemäß bei Lawinenwarnstufe 1-2 durch die standartiserten Schläge auf das Schaufelblatt nicht auslösen. Nur durch massives ziehen mit der Schaufel löste sich allerdings ein kompletter Block mit ca. 40 cm Stärke über einer Schwachschicht. Ein sehr anschauliches Beispiel wie ein Schneebrett entsteht und ausgelöst werden kann. Nach dem Abendessen gab es noch einen kurzen Theorieteil zum Thema Tourenplanung unter Berücksichtigung des LLB, der Snowcard sowie die Anwendung des Lawinenmantras. Am nächsten Tag wurde dann die am Vorabend geplante Tour auf das Tanzeck in die Tat umgesetzt. Am Gipfel standen wir vor einer etwas steileren Rinne, die mit weichem Pulverschnee lockte. Nach gemeinsamen Abwägen der Lawinenlage, Hangexposition, Steilheit, Schneebeschaffenheit und letztendlich auch des Bauchgefühls, haben wir uns für die Befahrung entschieden und wurden mit einer traumhaften Abfahrt belohnt. Danach mussten wir erneut anfellen und eine knappe Stunde zum Taubensteinhaus aufsteigen. Nach einer ausgiebigen Rast machten wir uns fertig zur Schlußabfahrt. Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht mit einer sehr interessierten und netten Gruppe zu arbeiten.

Bis bald, Christian Strauß

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