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Olperer am 18./19. Juli 2015

Manfred, Thomas, fünf Frauen und der Olperer.
Bei schönstem Wetter und unsicherster Prognose fürs Wochenende sind wir zu siebt auf die Geraer Hütte aufgestiegen. Eine sehr schöne und familiär geführte Hütte mit toller Kaffemaschine.

Am Nachmittag dann Manfred´s erster Testlauf für den Olperer. Im Gänsemarsch ging es Richtung Klettergarten. Wir erkämpften uns seine Anerkennung durch gekonntes und klagloses Aufsteigen in weglosem Schotter und groben Blockwerk, bis zu einer Wand mit eingebohrten Routen.
Man muß nicht erwähnen, daß unsere Körpertemperatur schlagartig sank, als klar wurde, daß alle Routen völlig außerhalb unseres Könnens lagen. Aber von Manfred vorgestiegen und Thomas geduldig mit "einfühlsamen" Worten gesichert, haben alle bewiesen, daß selbst so grazile Tiere wie die mit dem Rüssel, elegant eine glatte Wand hochkommen. Nach dem Motto: unangebrachte Souveränität ist alles.
Spätestens da war klar, wir sind eine Gruppe, die sich durch viel Spaß miteinander auszeichnet.

Kurze Besprechung am Abend: das Ziel ist klar, der Weg so ungefähr und das Wetter überhaupt nicht. ---schau mer mal, dann seh mer scho-- Abmarsch: 6Uhr

Das Essen war hervorragend und ich habe noch gelernt, daß es sich lohnt, darüber zu diskutieren, an welches Ende vom Bett kommen die Füsse. Danke Thomas für diese Erkenntnis!
Der Weg zum Nord-Grat des Olperers führt über den üblichen Moränenhatscher bevor man auf den recht steilen Glescher kommt. Manfred hat die Gruppe sicher seilfrei bis zur Randkluft geführt, bevor wir über ein gefühltes "Schnee-Nichts" (angeblich sollte es sich dabei um eine Schneebrücke handeln) endlich an den felsigen Grat kamen.
Schöne Blöcke und griffige Platten: so konnte man selbst entscheiden, ob man die gebohrten Tritte benutzen wollte, oder sich zutraute, mit dem Fels zu spielen. Um halb zehn standen dann alle am Gipfel. Das Wetter konnte sich immer noch nicht entscheiden. So gings nach einer halben Stunde Rast und Ratsch wieder runter.

ALLE sind seilfrei rauf und wieder runter! Das lag auch sicher daran, daß wir wirklich eine super Truppe waren: Konditionsstärke, Klettererfahrung; gegenseitige Rücksichtnahme und die nötige Übersicht vom Chef ergänzten sich perfekt und halfen jeweilige Schwierigkeiten unaufgeregt zu überwinden. Manfred ist ein hervorragender Tourenführer, der mit klaren Ansagen seine Fähigkeiten demonstriert. Gleichzeitig seinen Leuten eine Sicherheit vermittelt, die Raum für "Sich-etwas zutrauen" schafft.
So endete die Tour erfolgreich mit viel Euphorie im Blut nach 6,5 Stunden auf der Terasse der Geraer-Hütte und besagter Kaffee-Maschine. Danke Manfred, Du bist ein toller Tourenführer. Vielen Dank auch Thomas fürs geduldige Helfen und letztendlich auch Lob an uns selbst!

Mit dabei: Manfred, Thomas, Sabine, Vroni, Lina, Steffi und Herrath

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