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Siegerlandhütte am 21./22. Juli 2018

Sechs Bergsteigerinnen und Bergsteiger machten sich am Samstag Früh, trotz schlechter Wettervorhersage, auf nach Sölden.

Dort konnten wir den AV-Bus auf einem Busparkplatz im Parkhaus abstellen und wir stiegen um auf den Lienenbus zur Fieglalm. Wenn man Lienenbus hört und liest, geht man davon aus, dass zu der Alm eine Teerstraße geht, aber der Bus fährt auf einer teilweise recht schmalen Forststraße.
Uns sparte er jedenfalls 2 Stunden Aufstieg. Nach weiteren drei Stunden Aufstieg erreichten wir trocken die Hütte – was schon mehr war, als wir uns zu erhoffen gewagt hatten. Eigentlich hatten wir vor nach dem Mittagessen noch ein wenig zu wandern, aber das Wetter war dann doch meist zu feucht, um noch einmal vor die Hütte zu gehen.
Als wir am Sonntag aufstanden waberten Wolken um die Hütte und leichter Nieselregen machte es sehr ungemütlich. Als wir dann zum Abmarsch bereit standen hatte der Nieselregen aufgehört und wie entschlossen uns doch einen Versuch zum Scheiblehnkogel zu starten. Nach einer halben Stunde war dann allen so warm, dass die Regenklamotten, die vorsorglich angezogen wurden, doch in den Rucksack wanderten. Nach zwei Stunden erreichten wir den Gipfel – wieder trocken. Es gab zwar keine Aussicht und der Wind machte es ziemlich kalt, aber trotzdem machten wir uns bester Laune an den Abstieg.
Als dann der Wind etwas nachließ, holten wir die Gipfelrast nach. Je weiter wir nach unten kamen, desto heller wurde es und an der Fieglalm konnten wir dann Cappuccino und Topfenstrudel in der Sonne genießen. Den letzten Teil des Abstiegs absolvierten wir dann wieder mit dem Linienbus.

 

 

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