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Schneeschuhtouren rund um die Fanes-Hütte von 12.-16. Februar 2020

1. Tag:
Mit 2 Autos, eins von München, eins von Peißenberg, machen wir uns auf nach  St. Vigil-Pederü. Hier werden wir von Angelika, Martina und Lumi empfangen. Nach Gepäckverladung und Cappuccino steigen wir auf dem ziemlich vereisten Weg zur Fanes-Hütte hoch. Nach einer kurzen Pause gehen wir mit Angelika zum Limojoch und etwas weiter zu einer kleinen Hütte hoch. Von hier erklärt Angelika die Ziele der nächsten Tage. Wir genießen noch die Sonne  bis Wolken und Wind aufkommen, dann schnell absteigen und  Lager beziehen. 

2. Tag:
Wir streben das Bivacco della Pace unterhalb des Monte Castello als heutiges Ziel an und hoffen, dass das Wetter, vor allem der Wind, uns wohlgesonnen ist. Wieder steigen wir zum Limojoch hoch und dann zur Groß-Fanes-Alpe. Die Spur führt uns abwechslungsreich über Hänge mit Zirben, Lärchen und große Felsbrocken hoch. In einer sonnigen Kuhle, nahe der eindrucksvollen Campestrinwand, machen wir noch eine Pause. Eine Teilnehmerin fühlt sich nicht wohl und dreht mit Martina und Lumi um. Der Rest steigt steil zum Bivacco und weiter zur Gipfelscharte hoch. Die Aussicht auf die drei Tofanen ist grandios. Wir alle sind begeistert. Während des Abstiegs zieht Bewölkung auf und es wird kalt. Wieder in der Fanes-Hütte angelangt, müssen wir feststellen, dass unsere Schneeschuhgeherin  mit Migräne im Bett liegt.

3. Tag:
Über Nacht sind 2cm Schnee gefallen. Der Wetterbericht sagt für heute eisigen böigen Nordwind vorher.  Nach der gestrigen langen Tour und den Wetterprognosen gehen wir, ohne unsere Patientin, heute auf den kleinen Gipfel Col Toron, die Schildkröte. Zuerst gehen wir zur Lavarella- Hütte. Von dort steigen wir langsam auf der Spur Richtung  Zehner hoch. Windfahnen können wir fallend und aufsteigend beobachten. Bald biegen wir rechts ab und gehen gegen den Uhrzeigersinn um die Schildkröte und besteigen sie von Westen her.  Die Aussicht ist „ a Träumle“,  jedoch Böen mit kleineren und größeren Harschbrocken, aus allen Richtungen, schmälern die Freude. Wir gehen weiter in Richtung Fanesschloss und suchen einen einigermaßen windgeschützten Platz für eine Brotzeit. Leider beendet der Wind die Pause jäh. Wir gehen weiter auf den Rücken Costa de la Fopa um im großen Bogen wieder auf die Zehnerspur zu kommen. Der Wind lässt nach und an der Lavarella-Hütte genießen wir den Cappuccino draußen.

4. Tag:
Laut Wetterbericht haben wir Plusgrade und kaum Wind, ideale Bedingungen für die lange Tour zum Heiligkreuzkofel. Die Lavarella-Hütte lassen wir rechts liegen und gehen hoch durch das wunderschöne Paromtal, ein „Märchenwald“ mit Zirben, Lärchen und riesigen Felsbrocken. Wir erreichen  dann eine Hochfläche. Mit einigen kleineren Auf- und Abstiegen gelangen wir zu einer kleinen markanten Erhebung, den Gupf. Von hier steigt das Gelände kontinuierlich bis wir den Fuß des Gipfelaufbaus erreichen. Wir müssen noch einen Felsriegel umgehen und dann steil, die letzten Meter ohne Schneeschuhe, hoch zum Gipfel. Wir sind die einzigen am Gipfel und gönnen uns eine längere Pause. Der Abstieg erfolgt bis zum Felsriegel auf der gleichen Spur. Danach gehen wir entlang der Westkante  und sind von der riesigen, senkrechten Wand des Heiligkreuzkofel begeistert. Der Rückweg erfolgt wieder Richtung Gupf und auf gleichem Weg zur Fanes-Hütte.
Dort angelangt sind wir erfreut, dass unsere Patientin das Bett verlassen hat.  

5. Tag
Nach dem Frühstück verwerfen wir unser heutiges Ziel, den Col Bechei. Wir möchten spätestens gegen 13.00 Uhr die Fanes-Hütte verlassen um dann die Heimreise anzutreten. Also unternehmen wir eine kleine Tour hoch zum Limojoch. Von dort zweigen wir nach Westen ab zum Gebiet Munt de Pices Fanes. Wir gelangen wieder ins Paromtal und gehen auf der gestrigen Spur zurück. An der Fanes-Hütte noch ein kleiner Imbiss, bevor wir nach Pederü absteigen und nach Hause fahren. Ein Träumle geht zu Ende.

Ein herzliches Dankschön von uns geht an Angelika und Martina. 

Verfasst von  Lizzy Gürtner

 

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