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Hoher Tenn, Gleiwitzer Höhenweg im Juli 2018

Am Freitag, dem 27.07. starteten wir zu sechst nach Fusch an der Großglocknerstraße.

Bei schweißtreibenden Temperaturen machten wir uns auf den Weg zur Gleiwitzer Hütte. Zunächst führt uns der Weg durch dichten und schattenspendenden Wald bis wir schließlich das Hochplateau der Hirzbachalm erreichten und bei einer Verschnaufpause das beeindruckende Panorama genießen konnten. Danach ging es in angenehm angelegten Serpentinen hinauf zur Gleiwitzer Hütte (2174m), wo wir herzlich von der Hüttenwirtin Antje begrüßt wurden, die uns in den kommenden zwei Tagen kulinarisch verwöhnen sollte. Die am Abend stattfindende Mondfinsternis konnten wir wegen starker Bewölkung leider nicht beobachten.
Am nächsten Morgen starteten wir sehr zeitig von der Hütte - zunächst über sanfte Wiesenwege, die uns mit ihrer farbigen Blütenpracht begeistert, dann steiler werdend zur Unteren Jägerscharte. Mit Hilfe von Drahtseilen und Stiften stiegen wir die Rinne empor und querten einen steilen Grashang zur Oberen Jägerscharte. Dort beginnt der Gleiwitzer Höhenweg, der schönste Höhenweg der Alpen laut Reinhold Messner. Zum Teil Seilversichert führte uns der Weg über den breiten Grat zu den ersten beiden 3000er, dem Kempsenkopf und dem Bauernbrachkopf. Am Kleinen Tenn (3158m) erwartete uns ein kleiner Klettersteig, der mit Angelikas Hilfe gut gemeistert wurde. Über brüchiges Felsgelände gelangten wir zum Tenngrat und dem finalen Gipfelansteig. Nach zwei weiteren Kletterstellen standen wir schließlich alle auf dem Gipfel des Hohen Tenn (3368m). Unsere Mühen wurden mit einem tollen Panoramablick auf die Kapruner Stauseen und die umliegenden Gipfel (Wiesbachhorn, Kitzsteinhorn und die vergletscherte Glocknergruppe) belohnt. Nach der wohlverdienten Brotzeit ging es auf dem gleichen Weg zurück. Erschöpft und müde erreichten wir kurz vor dem Abendessen unser Nachtquartier.
Am letzten Tag ging es zunächst auf den Hausberg, den Rettenzink. Der Abstieg führte uns weiter zur Ponyhofalm, an der wir noch einmal einkehrten, bevor es über den Fuscher Höhenweg zurück zum Auto ging. Eine letzte Erfrischungspause gönnten wir uns in Walchsee – die einen im Wasser, die anderen im Cafe...

verfasst von Carina Schneider

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