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Bergtouren im Unterengadin

Obwohl wir wussten, dass am Montag eine Kaltfront erwartet wird, starteten wir am Sonntag früh um sechs zu sechst ins Unterengadin.

Die Fahrt ging nach Sent, von dort stiegen wir auf den Piz Spadla. Drei Teilnehmer (Angelika, Vroni und Gerlinde) gingen die Überschreitung mit zusätzlichen 200 Hm, die anderen Drei stiegen auf dem Aufstiegsweg wieder ab.  Es herrschte herrliches Herbstwetter mit fast noch sommerlichen Temperaturen.
Am Abend übernachteten wir in Scoul. Wir bekamen ein vorzügliches Essen von Angelikas "Tante Idaly" und waren danach alle recht müde von der langen Tour.

Am Montag morgen kam nun das angesagte schlechte Wetter und wir beschlossen, gegen Mittag zur Tuoihütte aufzusteigen. Anfangs noch im leichten Regen, doch ab der Alp sura ging der Niederschlag in Schnee über. Und die letzte halbe Stunde zur Hütte hatten wir gefühlt schon Winter. Es pfiff ein eisiger Wind. Doch auf der Hütte angekommen, wurden wir freundlich vom Hüttenwirt Christan empfangen. Wir verbrachten den restlichen Nachmittag und Abend in der schönen, warmen Tuoihütte, während es draussen stürmte und schneite.

Der nächste Tag brachte wie vorhergesagt wieder schönes Wetter. Allerdings windete es morgens noch recht und wir hatten -5 Grad. Wir starteten die Wanderung, die Piz Buine im Blick, zum Lai Blau und weiter weglos zum Lai Vert. Dann ging es noch ein Stück weglos über einen Kammrücken runter zum Anstiegsweg und weiter zur Alp Sura. Nach einer ausgiebigen Brotzeit in der nun schon wieder angenehm warmen Sonne wanderten wir auf der Via Engadina nach Boscia und zurück nach Guarda. Übernachtung nochmal in Scoul im gleichen Quartier.

Am 4. Tag fuhren wir mit dem Bus nach Scoul/San Jon und stiegen von dort in drei Stunden zur Lischanahütte auf. Nach einer 1-stündigen Pause machten sich 5 von uns noch auf Richtung Piz Lischana. Auf einem Plateau in 3040 m Höhe, nach 1600 Hm war für drei Teilnehmer Schluss, Angelika und Vroni machten noch den Anstieg bis kurz unterhalb des Gipfels, der wegen Felssturzgefahr gesperrt ist. Am Abend bekamen wir ein hervorragendes Essen in der Lischanahütte.

Am letzten Tag führte uns der Weg zum Furcla de Rims auf 2940 m, von dort über ein interessantes Plateau Richtung Sesvenna. An der Alp Sursass zweigten wir zur Uinaschlucht ab und wanderten durch die Schlucht nach Sur En. Die letzten 4 km durften wir mit einem Bauarbeiter mitfahren, was uns sehr freute, denn der Weg zieht sich sehr lang nach Sur En. Von Sur En fuhren unsere Fahrer mit dem Bus nach Scoul zurück und holten die Autos, während der Rest der Truppe sich auf der Sonnenterrasse einen guten Cappuccino schmecken ließ.

 

 

 

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